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 Umgebung: Kirche und Aussicht
Im Jahre 1700 wurde das in der Totengruft in Latzfons aufgefundene Kruzifix
in feierlicher Prozession dorthin gebracht, wo heute die Wallfahrtskirche steht.
Anfangs stand dieses Bild des gekreuzigten unter freiem Himmel,
bis im Jahre 1743 aus den reichen Spenden ein kleines Kirchlein erbaut werden konnte.
Um 1860 befand sich das Kirchlein bereits in baufälligem Zustand.
So wurde ein schlichtes neugotisches Kirchlein erbaut.
Der neugotische Altar stammt aus der Hand des Kunsttischlers Stefan Meraner aus Latzfons.
Der künstlerisch begabte Tischlergeselle fertigte auch die Kreuzesfassung
mit den reichlich verzierten Leienswerkzeugen .
Das Kruzifix selbst ist eine übermalte gotische Schnitzarbeit nicht von großem Wert,
dafür aber geprägt von einer vertrauensvollen Innigkeit.
Einmaliger Blick von der Rieserfernergruppe, hohe Geisel, Peitlerkofel, Tofana,
Geislerspitzen, Marmolada, Langkofel, Plattkofel, Palagruppe, Kesselkogel,
Rosengarten, Schlern Latemar bis zum Schwarz- und Weißhorn. |