Schutzhaus Latzfonserkreuz



Die Geschichte

Als einfaches Hospiz wurde das ursprüngliche Schutzhaus zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbaut.


Die Wallfahrer sollten dort oben auf 2.300 Metern Meereshöhe eine bescheidene Bleibe bei ihren Wallfahrten aufffinden.

Im Jahre 1850 brannte das Haus schließlich bis auf seine Grundmauern nieder. Da der Wallfahrtsort sich jedoch nach wie vor eines regen Besuchs erfreute, setzte sich nicht nur der Alpenverein Südtirol, sondern auch das erzbischöfliche Generalvikariat in Trient für einen Neuaufbau ein.

Aufgrund von Geldmangel musste am Ende die Gemeinde Latzfons für einen Neuaufbau sorgen und errichtete eine bescheidene Hütte, die nach dem Ersten Weltkrieg endlich ausgebaut werden sollte. Doch nicht nur erneuter Geldmangel, sondern auch der spätere Ausbruch des Zweiten Weltkriegs sorgten dafür, dass an der reparaturbedürftigen Schutzhütte bis in die späten 40er Jahre nichts mehr passierte.

Nachdem sie nur noch von Hirten als Schlafstall benutzt wurde, musste sie 1947 wegen Baufälligkeit dem Boden gleich gemacht werden. Die Gemeinde Latzfons war nicht bereit, sich um einen Neubau zu kümmern, so beschloss der damalige Pfarrer Bartholomäus Terzer die Hüttenruine zu kaufen und mit Zustimmung der Latzfonser Fraktionsgemeinschaft mit dem Wiederaufbau des Hauses zu beginnen.

Panoramablick vom Latzfonserkreuz

Viele freiwillige Helfer, die Baumaterial per Hand auf die Hütte getragen haben, Holz,- und Geldspenden ermöglichten schließlich die Neueröffnung des Schutzhauses im Sommer 1952. Seitdem hat das Schutzhaus Latzfonserkreuz nicht nur viele Wallfahrer und Wanderer, sondern auch eine Handvoll Pächter beherbergt.

Familie Lunger bewirtet die Besucher seit 1999 auf dem Schutzhaus Latzfonserkreuz und verwöhnt jeden Gaumen mit frischer Tiroler Kost, hausgemachtem Brot und Kuchen und einer deftigen Portion Lebensfreude.

 

KulinariumNachspeisen am Latzfonserkreuz